Der kostenlose Strom-Tarifrechner
Atomenergie
Kernenergie, die auch Atomenergie genannt wird, stammt aus den kleinsten Teilen eines chemischen Elements. Diese Atome sind die Basis für die Stromproduktion in Kernkraftwerken (KKW).
Kernkraftwerke erzeugen die sogenannte Bandenergie; das geschieht rund um die Uhr mit gleich bleibender Leistung betrieben und deckt eigentlich den Grundbedarf an Strom eines regionalen Wirtschaftsraumes.
Wenn im Sommer Flusskraftwerke auf Hochtouren laufen und auch der Stromverbrauch geringer ist, werden AKW's für einige Wochen abgestellt, um den Brennstoffwechsel und die Revisionsarbeiten möglich zu machen.
Kernkraftwerk
Ein Kernkraftwerk ist die technische Fortsetzung des thermischen Kraftwerks. Durch kontrollierte Kernspaltung von Uranatomkernen wird im Reaktor des KKW eine riesig hohe Wärme (thermische Energie) frei gesetzt, woraus mit Dampf Turbinen und Generatoren angetrieben werden.
Politisch gilt die Kernenergie nach wie vor als umstritten. Gegner der Kernkraft verweisen auf das Rest-Risiko eines atomaren Unfalls verbunden mit der Problematik des "atomaren Abfalls".
Konventionell-thermische Energie
Konventionell-thermische Energie ist die Kraft der Wärme: diese ist angenehm, schön, beruhigend und lebenswichtig. Kein Lebewesen kann ohne Wärme überleben. Auch für die Stromproduktion ist Wärme wichtig. Über 4 Prozent des in der Schweiz produzierten Stroms stammen aus konventionell-thermischen Kraftwerken.
Fossile Brennstoffe
Wärme aus Strom zu gewinnen, bedarf der fossilen Brennstoffe als brennbares Material. Diese Stoffe beinhalten die "chemische Energie", die bei der Verbrennung frei wird.
Daraus ergibt sich die Wärme, aus der eine Dampf- oder Gasturbine angetrieben wird und die dabei mechanische Energie erzeugt.
Die mechanische Energie treibt den Generator an, der den Strom produziert.
Da die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle) in Wärmekraftwerken nicht erneuerbar, gehen schließlich auch die Vorkommen zur Neige.
Erneuerbare Energien
Hohe Bedeutung hat deshalb thermische Energie auch aus erneuerbaren Energiequellen wie Erd- und Sonnenwärme.
Dazu zählen folgende Anlagen:
- Konventionell-thermische Kraftwerke
- Wärme-Kraft-Kopplung
- Blockheizkraftwerke
- Wärmepumpen
Nutzt eine Anlage gleichzeitig Wärme und Strom, spricht man von Wärme-Kraft-Kopplung (WKK).
Bei Kleinanlagen treibt ein Diesel-, Gas- oder Biogasmotor den Generator an. Die Wärme im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors wird gleichzeitig zum Heizen genutzt. Nach diesem Prinzip, das Grundenergie besser nutzt, funktionieren Blockheizkraftwerke (BHKW) und Total-Energie-Anlagen (Totems).
Wärme-Kraft-Kopplung kann auch bei Kernkraftwerken eingesetzt werden.